Garten- & Landschaftsbau
05173 / 9269192
Mo-Fr: 08:00 - 17:00 Uhr + Sa: Nach Vereinbarung

Braunschweig plant höhere Gebühren für Abwasser und Straßenreinigung

Braunschweig plant höhere Gebühren für Abwasser und Straßenreinigung

Die Stadt Braunschweig schlägt für 2027 höhere Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, Straßenreinigung sowie Rest- und Biomüll vor. Grundstückseigentümer und Haushalte können die möglichen Mehrkosten schon überschlagen, doch beschlossen ist noch nichts: Der neue Stadtrat soll am 10. November 2026 darüber entscheiden.

Vier Gebühren sollen 2027 steigen

Nach den Plänen der Verwaltung würden die Schmutzwassergebühren um 4,8 Prozent steigen. Für Niederschlagswasser ist ein Plus von 2,7 Prozent vorgesehen. Die Gebühren für Straßenreinigung sowie Rest- und Biomüll sollen jeweils um 1,3 beziehungsweise 1,9 Prozent zunehmen. Die Vorschläge stehen dem neuen Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung am 10. November zur Entscheidung vor.

Die Zahlen sind noch keine endgültigen Tarife. Sie beruhen auf den bisherigen Gebühren und den vorgeschlagenen prozentualen Erhöhungen. Die später festgesetzten Beträge können sich durch Rundungen unterscheiden. Bis zur Entscheidung sollten Sie die Angaben daher als Planungsszenario behandeln.

Was die Vorschläge für Ihr Grundstück bedeuten

Am stärksten fällt die geplante Erhöhung beim Schmutzwasser aus. Der bisherige Satz beträgt laut den vorliegenden Angaben 3,92 Euro je Kubikmeter. Mit einem Plus von 4,8 Prozent ergäben sich rechnerisch rund 4,11 Euro. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern müsste nach dieser Beispielrechnung etwa 23 Euro mehr im Jahr zahlen.

Bei Niederschlagswasser hängt die Beispielrechnung von der gebührenpflichtigen Grundstücksfläche ab. Für 100 Quadratmeter nennt die Berechnung rund zwei Euro zusätzliche Kosten pro Jahr. Die tatsächliche Belastung kann abweichen. Auch der Wasserverbrauch und die Zahl sowie Größe der Mülltonnen beeinflussen die Gesamtsumme. Für die Straßenreinigung ist eine Erhöhung um 1,3 Prozent vorgesehen; eine konkrete Beispielsumme für einzelne Grundstücke liegt nicht vor.

Bei gewerblich genutzten Grundstücken kann ein niedrigerer Wasserverbrauch die Abwassergebühr nicht unbedingt senken. Die Stadt verweist darauf, dass sich weitgehend feste Kosten auf eine geringere Menge Schmutzwasser verteilen. Für Mietobjekte lässt sich aus den veröffentlichten Angaben keine konkrete Belastung einzelner Mietparteien ableiten. Eigentümer und Hausverwaltungen sollten deshalb zunächst mit den tatsächlich betroffenen Grundstücks- und Verbrauchsdaten rechnen.

So prüfen Sie Ihre mögliche Mehrbelastung

  1. Jahresverbrauch heranziehen: Prüfen Sie, wie viele Kubikmeter Schmutzwasser für Ihr Grundstück angesetzt werden. Die Beispielrechnung mit 120 Kubikmetern ist kein Pauschalwert für jeden Haushalt.
  2. Gebührenpflichtige Fläche prüfen: Verwenden Sie für eine erste Einschätzung die Fläche, die bei Ihnen für Niederschlagswasser zählt. Die Beispielrechnung für 100 Quadratmeter gilt nicht automatisch für jedes Grundstück.
  3. Tonnen und Straßenreinigung getrennt betrachten: Die Mehrkosten beim Abfall hängen von den vorhandenen Behältern ab. Für die Straßenreinigung nennen die Vorschläge eine prozentuale Erhöhung, aber keine individuelle Summe.
  4. Erst nach dem Ratsbeschluss neu kalkulieren: Vergleichen Sie die vorgeschlagenen Werte mit den endgültigen Gebührensätzen, sobald der Rat entschieden hat. Bis dahin sollten Sie keine Beispielrechnung als verbindlichen Betrag behandeln.
LESEN:  Rollrasen Fotogalerie

Warum die Abwassergebühren steigen sollen

Die Verwaltung führt allgemeine Preissteigerungen und höhere Betriebsentgelte als Gründe an. Hinzu kommen Investitionen zum Erhalt des Kanalnetzes, die Zinsentwicklung und ein Beitrag zum Abwasserverband. Gleichzeitig sinken die Schmutzwassermengen. Weil ein großer Teil der Kosten für die Abwasserbeseitigung weitgehend unabhängig von der behandelten Menge anfällt, verteilen sie sich auf weniger Kubikmeter.

Wassersparen bleibt nach den Angaben der Stadt gut für Umwelt und Ressourcenschonung, führt aber nicht automatisch zu niedrigeren Gebühren je Kubikmeter. Gerade Unternehmen reduzieren ihren Wasserverbrauch ebenfalls. Prüfen Sie daher Verbrauch und Gebühren getrennt, statt aus einem geringeren Verbrauch unmittelbar auf eine ebenso starke Senkung der Rechnung zu schließen.

Bis zum Beschluss nur mit Richtwerten rechnen

Am 10. November 2026 entscheidet der neue Stadtrat, ob die vorgeschlagenen Erhöhungen kommen. Bis dahin können Sie Ihre Verbrauchswerte, die gebührenpflichtige Fläche und die Müllbehälter prüfen. Die endgültigen Kosten stehen erst nach dem Beschluss fest.

Aktuelle Beiträge

Immer Informiert Sein

Zögern Sie nicht und holen Sie sich neue Informationen, Tipps und Einblicke in die Garten- und Rasenpflege.

0 51 73 - 92 69 19 2

Sehr guter Service zu günstigen Preisen

Unsere GaLaBau Leistungen für Sie

Staats GaLaBau – Ihre Experten für Garten – und Landschaftsbau in Uetze, Hannover und Umgebung. Wir sind für Tief u. Erdarbeiten, Zaunbau, Gartenwege, Terrassenbau, Hofeinfahrten und Pflasterarbeiten, Kanalarbeiten, Kanalsanierung und Kanal-TV Untersuchung Ihr kompetenter Ansprechpartner. Weiterhin bieten wir den professionellem Einsatz von Maschinen wie zum Beispiel einer Baumstumpffräse, um Ihre Baumstubben zu entfernen, bis hin zur Baumfällung mit dem Einsatz eines Hubsteigers.

Vielen Dank

Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Senden Sie uns dazu einfach eine formlose Email an anfragen@staats-galabau.de oder benutzen Sie den Abmeldelink im Newsletter.