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Der Verjüngungsschnitt

Verjüngungsschnitt – Sträucher radikal zurückschneiden

Ver­jün­gungs­schnitt oder Erneue­rungs­schnitt zur Wie­der­her­stel­lung von über­wu­cher­ten Sträu­chern und Obst-Bäumen.

Beim Ver­jün­gungs­schnitt, auch Erneue­rungs­schnitt genannt, wer­den eini­ge Arten von Sträu­chern fast bis zum Boden zurück­ge­schnit­ten, wobei nur 6 bis 24 Zen­ti­me­ter übrig blei­ben. Die­se extre­me Schnitt­me­tho­de, die alle drei bis fünf Jah­re durch­ge­führt wird, kann einen über­wu­cher­ten oder unför­mi­gen Strauch tat­säch­lich ver­jün­gen, wie der Name schon sagt.

Im Früh­jahr soll­ten Sie hier im Zen­trum von Nie­der­sa­chen, im Raum Han­no­ver, Cel­le, Gif­horn, Wolfs­burg und Pei­ne, unter ande­rem einen Ver­jün­gungs­schnitt in Erwä­gung zie­hen. Beim Ver­jün­gungs­schnitt, auch Erneue­rungs­schnitt genannt, wer­den eini­ge Arten von Sträu­chern fast bis zum Boden zurück­ge­schnit­ten, wobei nur 6 bis 24 Zen­ti­me­ter übrig bleiben.

Die­se extre­me Schnitt­me­tho­de, die alle drei bis fünf Jah­re durch­ge­führt wird, kann, wie der Name schon sagt, einen zu groß gewor­de­nen oder unför­mi­gen Strauch tat­säch­lich ver­jün­gen. Um erfolg­reich zu sein, soll­te dies jedoch zum rich­ti­gen Zeit­punkt, auf die rich­ti­ge Art und Wei­se und an den rich­ti­gen Sträu­chern geschehen.

Wann ist ein Verjüngungsschnitt erforderlich?

Die­se radi­ka­le Form des Rück­schnitts wird ange­wen­det, wenn die Sträu­cher über­wu­chert sind, unan­sehn­lich sind, im Inne­ren abster­ben und/oder kei­ne Blü­ten mehr (oder nur noch in sehr gerin­gem Umfang) tra­gen. Dies ist typi­scher­wei­se bei schnell wach­sen­den, mehr­stäm­mi­gen Sträu­chern der Fall, wenn sie meh­re­re Jah­re lang nicht rich­tig beschnit­ten wurden.

Ein Ver­jün­gungs­schnitt gibt die­sen Sträu­chern einen Neu­an­fang. Nach­dem die Stäm­me bis zum Boden ent­fernt wor­den sind, beginnt der Strauch schnell wie­der zu wach­sen. Blü­hen­de Sträu­cher brin­gen in den fol­gen­den Jah­ren mehr Blü­ten her­vor, und Sträu­cher mit far­bi­gen Stäm­men, wie z.B. Hart­rie­gel, wach­sen nach einem Ver­jün­gungs­schnitt in der Regel hel­ler und bun­ter nach.

Zu welcher Jahreszeit sollte der Verjüngungsschnitt durchgeführt werden?

Ein Ver­jün­gungs- oder Erneue­rungs­schnitt wird nor­ma­ler­wei­se im zei­ti­gen Früh­jahr durch­ge­führt, bevor das neue Wachs­tum ein­setzt. Ein sol­cher Schnitt zu einem ande­ren Zeit­punkt des Jah­res kann die Pflan­ze über­mä­ßig belasten.

Sie kön­nen den Ver­jün­gungs­schnitt bei früh blü­hen­den Sträu­chern jedoch bis kurz nach der Blü­te hin­aus­zö­gern. Die­se Sträu­cher blü­hen auf “altem Holz”, das in der vor­he­ri­gen Sai­son gewach­sen ist. Wenn die­ses Holz vor der Blü­te ent­fernt wird, müs­sen Sie ein gan­zes Jahr war­ten, bis der Strauch wie­der blüht. War­ten Sie mit dem Beschnei­den die­ser Sträu­cher nicht zu lan­ge – das ist nichts, was man in der Som­mer­hit­ze tun sollte.

Wie oft können Sträucher erneuert werden?

Die meis­ten Sträu­cher soll­ten nur alle drei bis fünf Jah­re auf die­se Wei­se beschnit­ten werden.

In der Regel dau­ert es so lan­ge, bis der Strauch wie­der zuwächst, so dass ein häu­fi­ger Erneue­rungs­schnitt nicht not­wen­dig ist. Die­se Art des Rück­schnitts ist außer­dem anstren­gend für die Pflan­ze und sie braucht eini­ge Zeit, um sich voll­stän­dig zu erho­len. Ein zu häu­fi­ger Rück­schnitt kann den Strauch schwä­chen und ihn anfäl­lig für Schäd­lin­ge und Krank­hei­ten machen.

Was passiert, nachdem ein Strauch zurückgeschnitten wurde?

Nach dem radi­ka­len Rück­schnitt müs­sen Sie den Strauch eine Zeit lang beson­ders pfle­gen, um ihn gesund zu erhal­ten. Ach­ten Sie dar­auf, dass er gut gewäs­sert wird. Dün­gen Sie ihn mit hoch­wer­ti­gem orga­ni­schem Kom­post oder gut ver­rot­te­tem Mist, wenn Ihr Boden schlecht ist, und hal­ten Sie Aus­schau nach Schäd­lin­gen, die sich an den frisch geschnit­te­nen Stäm­men zu schaf­fen machen könnten.

Beach­ten Sie, dass Ihr Strauch in dem Jahr, in dem Sie ihn beschnei­den, nicht blü­hen wird, wenn es sich um einen früh­lings­blü­hen­den Strauch han­delt. Es ist ein­fach nicht mög­lich, dass er so schnell nach­wächst und Blü­ten bil­det. Aber im nächs­ten Jahr soll­ten die Blü­ten reich­lich vor­han­den sein.

In den nächs­ten Jah­ren wird ein zusätz­li­cher Rück­schnitt erfor­der­lich sein, um das neue Wachs­tum aus­zu­dün­nen und eine Über­fül­lung zu ver­hin­dern. Das Beschnei­den erhält auch die Grö­ße und Form des Strau­ches und kann die Blü­te fördern.

Sträucher und Bäume die von einem  Verjüngungsschnitt profitieren.
Sträu­cher und Bäu­me die von einem Ver­jün­gungs­schnitt profitieren.

Welche Sträucher profitieren von einem Verjüngungsschnitt?

Wenn Pfle­ge und Rück­schnitt bei alten Obst­bäu­men nicht regel­mä­ßig und kon­se­quent durch­ge­führt wur­den, kommt es zur vor­zei­ti­gen Alte­rung des Hol­zes – Exper­ten spre­chen dann von Ver­grei­sung. Um den Baum zu ver­jün­gen, braucht es dann eine radi­ka­le Aus­lich­tung der Baum­kro­ne. Beson­ders viel­ver­spre­chend gilt ein Ver­jün­gungs­schnitt bei alten Apfel­bäu­me, Bir­nen, Sauer­kir­schen und Pfirsichbäumen. 

Neben Obst­bäu­men kön­nen Sie mit einem radi­ka­len Rück­schnitt aber auch ver­nach­läs­sig­te Sträu­cher zu einem star­ken Aus­trieb brin­gen. Vie­le mehr­stäm­mi­ge, ver­zweig­te Sträu­cher spre­chen gut auf einen Ver­jün­gungs­schnitt an. Pflan­zen, denen ein radi­ka­ler Ver­jün­gungs­schnitt nicht scha­det sind schnell wach­sen­de, früh­blü­hen­de Sträu­cher wie die For­sy­thie, Zier­jo­han­nis­bee­re, Holun­der und die meis­ten Som­mer­blü­her, z.B. Hor­ten­si­en, Som­mer­flie­der, Hei­de­kraut, Geiß­blatt und Rosen

Welche Sträucher sollten nicht auf diese Weise beschnitten werden?

Es gibt eini­ge Pflan­zen, die auf den Erneue­rungs­schnitt nicht gut reagie­ren (sie wach­sen in der Regel über­haupt nicht nach).

Ver­mei­den Sie die­se Tech­nik bei allen ein­trie­bi­gen Pflan­zen (ein­schließ­lich klei­ner Bäu­me) oder hol­zi­gen Sträu­chern mit klei­nen, immer­grü­nen Nadeln oder Blät­tern. Dazu gehö­ren Wachol­der, Buchs­baum, Lor­beer, Laven­del und Kiefern.

Im Zwei­fels­fall schla­gen Sie die spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen, Emp­feh­lun­gen und Schnitt­tipps für Ihre Strauch­art nach oder rufen Sie uns an.

Wenn sich Ihre Sträu­cher in einem schlech­ten Gesund­heits­zu­stand befin­den, von Schäd­lin­gen geplagt wer­den oder unter Tro­cken­heit lei­den, ist ein Ver­jün­gungs­schnitt nicht zu emp­feh­len. Der Strauch ist bereits durch den schlech­ten Gesund­heits­zu­stand gestresst und die­se Metho­de des Rück­schnitts kann den Strauch töten, anstatt ihn zu revi­ta­li­sie­ren. Las­sen Sie ihn sich erst erholen.

Wenn mehr als ein Drit­tel des Strau­ches abge­stor­be­ne Äste hat, ist der Strauch mög­li­cher­wei­se schon zu weit fort­ge­schrit­ten und muss ent­fernt und ersetzt werden.

FAQ Verjüngungsschnitt?

Was ist ein verjüngungsschnitt?

Der Ver­jün­gungs­schnitt ist das Ein­kür­zen der Leit­trie­be und das Ent­fer­nen der Kon­kur­renz­trie­be bei älte­ren Obst­ge­höl­zen mit dem Ziel, den Ertrag zu stei­gern und die Qua­li­tät der Früch­te zu verbessern.

Wann Rück­schnitt?

Der bes­te Zeit­punkt zum Strauch­schnitt ist im zei­ti­gen Früh­jahr. Zwar kann man Sträu­cher auch im Herbst schnei­den, dann sind die Pflan­zen aber stär­ker frost­ge­fähr­det und blü­hen nicht so aus­gie­big. Je nach Kli­ma und Wit­te­rung ist zwi­schen Janu­ar und März die rich­ti­ge Zeit für den Strauchschnitt.

Kann man Obst­bäu­me radi­kal zurückschneiden?

Wich­tig ist, dass Sie ihn nicht auf ein­mal radi­kal zurück­schnei­den. Die Ver­jün­gungs­kur eines alten Obst­baums soll­te sich über zwei bis drei Jah­re hin­weg zie­hen. Mehr als ein Drit­tel der Kro­ne soll­ten Sie pro Jahr nicht ent­fer­nen. Grund­sätz­lich gilt es, die Kro­ne soweit aus­zu­lich­ten, das neue Trie­be ent­ste­hen können

Wann Eibe radi­kal zurückschneiden?

Die bes­te Zeit, um Eiben zu schnei­den, liegt zwi­schen März und Sep­tem­ber. Ein star­ker Rück­schnitt oder Ver­jün­gungs­schnitt wird am bes­ten bis Anfang März durch­ge­führt. Eiben­he­cken schnei­det man regel­mä­ßig ab dem zwei­ten Stand­jahr: Kür­zen Sie drei Vier­tel der Aus­trie­be, bei jun­gen Hecken etwa die Hälfte.

Wie weit kann man eine Hecke zurückschneiden?

Schnei­den Sie alle Haupt­äs­te der Pflan­zen mit einer Säge etwa bis auf 30 Zen­ti­me­ter über dem Boden zurück. Den neu­en Aus­trieb soll­ten Sie spä­tes­tens im nächs­ten Früh­ling erneut um min­des­tens ein Drit­tel sei­ner Län­ge stut­zen, damit die Hecke wie­der schön dicht wird.

Wie weit kann ich eine alte Rosen zurückschneiden?

Alte Rosen soll­ten mög­lichst im Früh­jahr zurück geschnit­ten wer­den. Dabei soll­ten Sie den gesam­ten Strauch um etwa ein Drit­tel oder sogar bis zur Hälf­te zurück­schnei­den. Schnei­den Sie dabei Sei­ten­trie­be stär­ker zurück als die in der Mit­te, um eine kup­pel­ar­ti­ge Wuchs­form zu erzielen.

Wie Bäu­me zurückschneiden?

Schnei­den Sie beim Abset­zen von Ästen immer erst die Bor­ke und die Rin­de von unten ein. So ver­hin­dern Sie lan­ge Wun­den am Stamm. Auch wenn es anstren­gend ist: Schnei­den Sie vor allem gro­ße Äste Stück für Stück vom Baum. Das ver­min­dert das Ver­let­zungs­ri­si­ko durch her­ab­fal­len­den Baumschnitt.

Kann man einen Apfel­baum radi­kal schneiden?

Sofern Sie den Apfel­baum radi­kal beschnei­den wol­len, emp­feh­len wir Ihnen die Mona­te Febru­ar bis Ende März. In die­ser Zeit füh­ren die Obst­bäu­me noch nicht so viel Was­ser. In den fol­gen­den, wachs­tums­rei­chen Mona­ten kann sich der Apfel­baum von dem Schnitt gut erho­len und vie­le neue Trie­be auswerfen.

Kann man Thu­ja radi­kal zurückschneiden?

Ein der­art radi­ka­ler Rück­schnitt soll­te nur im Früh­jahr durch­ge­führt wer­den, bevor die Brut- und Setz­zeit beginnt. Schnei­den kön­nen Sie bis Ende Febru­ar, not­falls auch im Herbst nach Sep­tem­ber. Ein wol­ki­ger Tag ist güns­tig, damit der Lebens­baum an den Schnitt­stel­len nicht braun wird.

Wie schnei­det man hohe Bäume?

Bügel­sä­gen und Stich­sä­gen eig­nen sich für dicke­re Äste. Eine Hip­pe benö­ti­gen Sie zum Aus­schnei­den dün­ner Zwei­ge und Äste. Für grö­ße­res Gehölz brau­chen Sie umfang­rei­che­res Werk­zeug wie die Bypass-Sche­re und die Amboss-Sche­re. Der Kro­nen­schnitt an Bäu­me soll der Ent­wick­lung, dem Auf­bau und dem Erhalt des Holz­ge­wäch­ses dienen.

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